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  1. Roman Schleifer verfasste die STELLARIS-Geschichte im neuen Zyklus

    Der in Wien lebende Roman Schleifer hat sich in den vergangenen Jahren als hervorragender Kenner der PERRY RHODAN-Serie erwiesen. In verschiedenen PERRY RHODAN-Miniserien bereicherte er das Universum der größten Science-Fiction-Serie der Welt. Ein »Steckenpferd« von ihm sind aber die STELLARIS-Geschichten, von denen er schon über ein Dutzend veröffentlicht hat. Diese Geschichen schmücken seit einigen Jahren die PERRY RHODAN-Romane. Sie sind jeweils in sich abgeschlossen; sie spielen allesamt an Bord des Raumschiffes STELLARIS. Die inhaltliche Bandbreite ist enorm – dafür sorgt unter anderem Olaf Brill, der die Stories redaktionell betreut. Brill steuert die STELLARIS-Erzählungen nun in eine neue Epoche: Weil zwischen dem noch laufenden »Mythos«- und dem kommenden »Chaotarchen«-Zyklus ein gewisser Zeitraum vergeht, muss es für das Raumschiff STELLARIS und die damit zusammenhängenden Geschichten einige Neuerungen geben. Die Besatzung ändert sich, die technischen Anlagen werden modernisiert – um nur zwei Beispiele zu nennen. Einen ersten Vorgeschmack auf diese neue STELLARIS-Epoche gibt Roman Schleifer. Seine Geschichte ist die erste, die nach dem Zykluswechsel veröffentlicht wird, und sie trägt den Titel »Das Erbstück«. Dieses Erbstück enthält offenbar Geheimnisse aus der Vergangenheit der Milchstraße, und daran sind einige Leute interessiert … Der PERRY RHODAN-Band 3102, in dem die STELLARIS-Folge 79 enthalten ist, kommt am 29. Januar 2021 in den Handel. Verfasst wurde der Roman von Robert Corvus, sein Titel lautet »Der Eiserne Kontinent«. Die Titelillustration der STELLARIS-Geschichte stammt von Dominic Beyeler.
  2. Das Gewinnspiel wurde beendet

    Im Jahr 2021 feiert die PERRY RHODAN-Serie ihren sechzigsten Geburtstag. Aus diesem Anlass verlosen wir einige »Schätze« aus den Tiefen unseres Verlagsarchives – sie müssen nicht unbedingt und immer etwas mit PERRY RHODAN selbst zu tun haben. Im Zuge des ersten Jubiläums-Gewinnspiels wurden am 18. Januar 2021 drei Mechanismo-Bildbände durch den Verlag verlost. Wir bedanken uns für die rege Teilnahme. Folgende Gewinner wurden ausgelost: Karl S. aus Hamburg Nadine H. aus Forchheim Jörg H. aus Marl Herzlichen Glückwunsch!
  3. Das PERRY RHODAN-Poster zu Band 3100

      Zu unserem Jubiläumsband mit dem Titel »Sternenruf« gibt es wieder ein Poster. Es zeigt das von Dirk Schulz illustrierte umlaufende Titelbild.   »Es handelt sich bei dem Motiv um ein Panorama, das keinen speziellen Roman illustriert, sondern Elemente aus den Exposés aufgreift und sie aus künstlerischer Sicht interpretiert«, erläutert Klaus N. Frick, der Redakteur der Serie.   Das querformatige Poster wird von uns anlässlich des Jubiläumsjahres verschenkt. Wer ein Poster erhalten möchte schicke bitte ein Mail mit angegebener Postanschrift an janina.zimmer@bauermedia.com.
  4. Eine Lokomotive für Perry Rhodan – Teil zwei

    Risszeichnungen zählen seit Jahrzehnten zu den wichtigsten redaktionellen Ergänzungen der PERRY RHODAN-Serie. Im Januar wurde die siebenhundertste Risszeichnung in den Romanen der Serie veröffentlicht. Jürgen Rudig, der Schöpfer dieser Zeichnung, erzählt in seinem Werkstattbericht ein wenig über die Hintergründe dazu. Wegen des Umfangs veröffentlichen wir seinen Beitrag in zwei Teilen: gestern Teil eins, heute Teil zwei.   Auch bei der Lokomotive musste ich mich im Vorfeld und noch während der Bleistiftphase in die Technik hineindenken: also einfache Elektrotechnik, Elektromotoren, Akkumulatoren, Stromleitungen, Hebel und Knöpfe... so in der Art. Dabei stand ich schnell an dem Punkt, zum Beispiel Elektromotoren abzuzeichnen und quasi hineinzukopieren, oder »etwas anders« zu zeichnen. Ich entschied mich für »etwas anders«, denn die Technik und Ästhetik der Ayees sollte zwar einfach und solide wirken, aber durchaus sehr fremdartig »herüberkommen«. Dazu kam: Eine stromlinienförmig gestaltete schwere Elektrolokomotive auf einem klassischen Eisenbahngleis mit Mittelstromleiter (»Trix lässt grüßen«) ist nicht unbedingt das geeignete Sujet, zeichnerisch völlig neue Innovationen und Ideen zur Darstellung einer anderen Technologie umzusetzen. Perspektive bleibt Perspektive, Stromlinie bleibt Stromlinie, Räder stehen auf dem Gleis, der Führerstand ist sinnigerweise vorn, Motoren stecken mittendrin... Was will man da machen? Die Lokomotive in der Halle Also ging der Weg zur Darstellung einer fremdartigen anderen Welt und Kultur vor allem über das Ambiente »drumherum«. Und da kam wirklich Freude auf, sich auf dem Bahnsteig austoben zu können: Ich konnte den Zug in Bezug setzen zu seinen Nutzern, erwartungsfrohen, friedlichen und dennoch fremdartig wirkenden Reisenden, Touristen, Publikum. Wichtige Ingredienzien dabei waren der Lautsprecher (Ayees lesen keine Wortzeichen) und ein dickes Stromkabel für die Versorgung mit Strom bei Stillstand. Und dabei sei verraten: Dieses Kabel hielt zuerst ein kleiner drolliger Roboter in seinen Händchen, bis mich die Fachleute vom Verlag darauf aufmerksam machten, dass Ayees keine Roboter kennen. Und nun sei auch noch verraten: In solchen Fällen bleibt mir nichts übrig, als zu Klebestift und Schere zu greifen und die Stelle zu überkleben und anschließend zu überzeichnen. Das passiert im Schnitt dreimal pro Risszeichnung, ist immer extrem ärgerlich und führt dazu, dass ich geneigt bin, den ganzen Krempel zusammenzuknüllen und in die nächstbeste Ecke zu pfeffern – so auch bei der Lokomotive. Das Problem ist nämlich, dass das überklebte Papier mit seinen Rändern eigene Linien abbildet, die tunlichst in das Gesamtgefüge eingepasst werden müssen. Sprich: Der Rand dieses Papierschnipsels muss eine neue Linie für irgendeine Gerätschaft werden, damit man den ganzen Murks möglichst nicht sieht. Das muss gut überlegt werden, man braucht bei allem Ärger ein sehr ruhiges Händchen, und auch der Klebestift will gut geführt werden – ansonsten gehen Klebemasse und Tinte auf wenigen Quadratmillimetern eine sehr innige Verbindung ein, die geeignet ist, die ganze Zeichnung zu versauen (es sei denn, man klebt auch da wieder was drüber). Das Finish und das Osterei Meine Risszeichnungen leben von den Schraffuren, die ich ständig versuche weiterzuentwickeln. Schraffur ist – zunächst auf einer einfachen Ebene – die Trennung von Schwarz und Weiß zur Verdeutlichung von Konturen, kann aber viel mehr sein: Farbigkeit im Sinne eines Schwarz-Weiß-Fotos, Oberflächenstruktur, Licht in und auf dem Objekt... Ich kann ja Licht mit dieser Technik nur erzeugen durch Dunkel, das ich kontrastiere. In diesem Sinn schraffiere ich zunächst die größeren Flächen und werde dann »immer kleiner«, bis Schraffur-Elemente nur wenige Millimeterchen groß – besser klein – sind. Aber dieses Finishing macht eigentlich am meisten Spaß, frage nur keiner, wie lange das dauert. Zum Schluss dann kommt irgendwo ein Osterei – oder neudeutsch Easteregg – in die Zeichnung, diesmal eine Kaffeemaschine. Man möge es mir nachsehen, aber den Spaß erlaube ich mir mit jeder Risszeichnung. Tja, fertig... Dann geht es nach Aachen in den Copyshop meines Vertrauens, die Zeichnung wird auf Stick gezogen und landet als JPEG-Datei bei meinem lieben Arbeitskollegen Gregor Sedlag, der zuverlässig das restliche Finishing, die Einarbeitung der Nummernkreise und anderes übernimmt. Aber das ist dann schon seine Geschichte.
  5. Eine Lokomotive für Perry Rhodan – Teil eins

    Risszeichnungen zählen seit Jahrzehnten zu den wichtigsten redaktionellen Ergänzungen der PERRY RHODAN-Serie. Im Januar wurde die siebenhundertste Risszeichnung in den Romanen der Serie veröffentlicht. Jürgen Rudig, der Schöpfer dieser Zeichnung, erzählt in seinem Werkstattbericht ein wenig über die Hintergründe dazu. Wegen des Umfangs veröffentlichen wir seinen Beitrag in zwei Teilen: heute Teil eins, morgen Teil zwei. Lokomotiven im Kopf: eine Vorgeschichte Als ich ein kleiner Junge war, bekam ich, wie so viele damals, eine Modelleisenbahn geschenkt, eine Trix Express mit Mittelleiter-System, damit man auch mal mit zwei Lokomotiven gleichzeitig im Kreis herumdüsen konnte. Das machte Spaß, und ich träumte von großen schweren Modell-Dampflokomotiven, wie mein bewunderter Onkel sie auf seiner riesigen Anlage fahren ließ. Aber dazu reichte es nie, und irgendwann wurde die Trix durch andere schöne Interessen naturgemäß verdrängt, irgendwann wanderte alles in einen Karton – und wurde schließlich verhökert. Die Faszination für schweres Metall auf Rädern blieb. Bis heute wohne ich in Alsdorf bei Aachen, und das Städtchen war in meiner Kindheit und Jugend geprägt durch eine große Steinkohlenzeche mitten im Stadtzentrum. Auf dem Zechengelände, also mitten in der Stadt, fauchten und stampften Tag und Nacht große Dampf-Rangierlokomotiven, schwere und schier unverwüstlich wirkende Maschinen. In den letzten Jahren, bevor alles abgerissen wurde, kamen aus ganz Europa Lokomotiven-Fans und belagerten die Bahnschranken mit Foto- und Filmapparaten. Auch ich stand da und probierte die Spiegelreflex-Kamera aus, die ich mir damals gegönnt hatte. Das muss um 1980 herum gewesen sein, und das Geld für die Kamera hatte ich von meinen ersten verkauften Zeichnungen. Lokomotiven im Kopf und der Stift in der Hand An diese Zeiten musste ich nach vier Jahrzehnten denken, als die Idee im Herbst 2019 aufkam, eine Lokomotive, einen Zug für die PERRY RHODAN-Serie zu zeichnen. Gemeint war eine Kupferkarawane der Ayees. Die erste Begeisterung wich Skepsis: einerseits die hochtechnisierte Science-Fiction-Serie, andererseits eine simple Lokomotive? Ich las mich in die Vorgaben ein, und siehe da: Die Skepsis wich schnell der Begeisterung. Ein etwas skurriles Völkchen, die Ayees, gleichwohl humanoid und sehr kultiviert, technisch auf dem Stand Anno dunnemals, kutschierten also auf ihrem Planeten mit Begeisterung in ellenlangen Zügen auf etwas holprigen Gleisen herum. Schwere, solide, simple Mechanik, große Lokomotiven, phantasievolle Waggons – da wurden Erinnerungen wach, und ich war fasziniert von der Idee, dies umzusetzen. Das Projekt wurde dann erstmal aufgeschoben, die APPU (Raumschiff des Advokaten, PR-Band 3047) und der Raumjäger der MASCER-Klasse (PR-Band 3063) sollten zuerst an die Reihe kommen. In dieser Zeit sammelte ich nebenbei erste Ideen, tat mich ein wenig in der Steampunk-Szene um und überlegte, wie ich dem Thema näherkommen sollte. Nachdem die APPU und der Jäger fertiggestellt waren, wurde es im Herbst 2019 konkreter. Schnell war klar, dass ein ganzer Zug nicht als Risszeichnung darstellbar war, da er viel zu lang gewesen wäre. Mit der APPU war ich schon an die perspektivischen Grenzen gestoßen. Also bot sich nur die Lokomotive an, die ich in ersten Filzstift-Skizzen in eine Bahnhofshalle stellte, mit allerlei skurrilem Völkchen auf dem Bahnsteig, einem angehängten angedeuteten Zug, zur Verdeutlichung der Zuglänge eine ergänzende Zeichnung am oberen Rand... Somit waren die ersten Eckdaten im Kopf und als Skizze fertig, bevor ich zum großen Zeichenkarton griff. Der Weg zur Reinzeichnung Und nun: Vorhang auf für mein zweitwichtigstes Zeichengerät, den B2-Bleistift. Ich weiß, ich analoges Urtier zeichne immer noch wie damals. Natürlich habe ich großen Respekt vor den digitalen Leistungen meiner Risszeichner-Kollegen, und berufsbedingt bin ich genug im Thema Computer zu Hause, dass ich mich diesen absolut faszinierenden Techniken annähern könnte. Allein, ich will dies nicht. Dazu macht es mir viel zuviel Spaß, im Fachgeschäft das richtige Papier auszusuchen, am besten 60-Gramm-Karton DIN A 2 in mittelweiß mit leichter Oberflächenstruktur, damit die Tinte schnell eintrocknet und der Radiergummi keine Glanzspuren hinterlässt. Ich liebe es, mit dem Bleistift Freihand und »Pi mal Daumen« die ersten Konturen im großen Maßstab vorzuzeichnen, erste Details zu überlegen und umzusetzen. Der Bleistift verzeiht dabei, was der Tuschefüller gnadenlos zum Fehler geraten lässt. Denn der Bleistiftstrich ist gut einen bis zwei Millimeter breit und sehr sanft, die Zeichnung wirkt in diesem Stadium sehr sauber und gelungen. Na ja, und dann setzt da der Rotring an (wenn er denn läuft, da er meistens erstmal verstopft ist). Aus dem weichen, relativ breiten und ach so gelungen wirkenden Bleistiftstrich wird ein tiefschwarzer, konzentriert und langsam zu ziehender Tuschestrich von etwa einem bis zwei Zehntelmillimeter Breite, der jeden kleinen Wackler und jedes minimalste Abweichen von der Ideallinie gnadenlos offenlegt. Das ist der steinige Weg zur Reinzeichnung, bis schließlich die komplette schöne Bleistiftvorzeichnung rückstandlos wegradiert wird.
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