Perry Rhodan Homepage News

Der offizielle RSS-Feed der PERRY RHODAN-Redaktion
  1. Neues auf dem PERRY RHODAN-YouTube-Kanal

    Seit 2014 gibt es die größte Science-Fiction-Serie der Welt auch auf dem wichtigsten Videoportal im Internet. In verschiedenen Rubriken werden auf dem YouTube-Kanal »Perryversum« die unterschiedlichsten Videos gezeigt. Benjamin Hary alias Ben Calvin Hary betreut und gestaltet die Inhalte des YouTube-Kanals. Der deutsche Science-Fiction-Autor und gelernte Mediengestalter lebt in Saarbrücken, wo er derzeit für die Online-Redaktion der »Saabrücker Zeitung« verantwortlich ist. Er stieg 2016 mit dem Roman »Die Kristallzwillinge« in der Serie PERRY RHODAN-Arkon ins Perryversum ein. Mit großen Schritten geht die PERRY RHODAN-Serie auf Band 3000 zu. Ben Calvin Hary wirft in der YouTube-Trilogie einen Blick zurück. In der ersten Folge beschäftigt er sich mit der Entstehung der Serie und mit dem, was hinter den Kulissen so passiert. Hier kommt ihr direkt zum Video auf YouTube.
  2. Michal Hvorecky: Troll

    Ein junger Mann arbeitet als »Troll«. Das heißt in diesem Fall: Er sitzt den ganzen Tag am Computer, er erfindet Gerüchte, er hetzt und lügt, er schreibt gegen die Wahrheit an. Er wird dafür bezahlt, Menschen zu verleumden und Falschmeldungen zu verbreiten. In seinem Büro in einem namenlosen Staat in Osteuropa arbeitet er mit anderen zusammen; ihre Ziele wechseln, ihre Methoden bleiben aber gleich … Soweit der Ausgangspunkt für den literarischen Science-Fiction-Roman »Troll«, den der slowakische Schriftsteller Michal Hvorecky verfasst hat. Sein Blick in ein Europa der nahen Zukunft will keine technisch-seriöse Science Fiction sein, sondern ist eher eine sarkastische Parabel auf die heutige Zeit, auf ein Social-Media-Umfeld, in dem Hass und Wut offenbar eine große Macht entfalten können. In der von Hvorecky geschilderten Zukunft ist die Europäische Union längst zerfallen, während im Osten eine Diktatur das sogenannte Reich kontrolliert – offenbar ein Nachfolgestaat des heutigen Russland. Dazwischen liegt das kleine Land, das wahrscheinlich die Slowakei sein soll, aber so nicht genannt wird. Seine Bewohner träumen von der Freiheit, wurden recht lange Zeit aber von einer Diktatur kontrolliert und haben es in ihrer Geschichte nicht gelernt, demokratische Regeln sinnvoll einzusetzen. Der Ich-Erzähler wächst in diesem System auf. Eigentlich ist er mit allem unzufrieden, auch deshalb, weil er sich als Ausgestoßener fühlt. In einer Klinik lernt er Johanna kennen, die drogenabhängig ist und mit ihm seine Ablehnung teilt. Gemeinsam beschließen die beiden, sich an einem Internet-Unternehmen zu beteiligen, um gewissermaßen von innen die Gesellschaft aufzuwühlen. Sie werden zu hauptberuflichen Trollen, zu den Menschen also, die das Internet mit ihren Lügen, mit ihren »Fake-News« und ihrem Spam geradezu überfluten. Sie schüren den Hass auf andere Menschen, sie treiben sie öffentlich in die Enge, sie verbreiten Gerüchte und Lügen. Dabei schrecken sie buchstäblich vor nichts zurück – und merken irgendwann, dass sie offenbar damit angefangen haben, sich wirklich mit dem System zu identifizieren. Wie sollen sie nun wieder aussteigen, wie sich »ent-trollen«? Michal Hvorecky blickt in seinem Roman in eine Zukunft, die nicht mehr weit von unserer Zeit entfernt ist. Es geht ihm dabei nicht um die Darstellung einer technisch exakten Science-Fiction-Welt, sondern vor allem darum zu zeigen, wie sich unsere Welt durch ständiges Trollen verändert. Und wie sich Menschen verändern können, die in einem solchen System arbeiten. Sein Roman ist sprachlich zurückhaltend, liefert keine technischen Details und keinerlei Action – wer sich unter Science Fiction nur Geschichten mit Raumschiffen und Aliens vorstellen mag, wird hier womöglich nicht gerade begeistert sein. »Troll« versteht sich auch eher als ein aufklärerischer Roman, als ein politisches Buch – vergleichbar tatsächlich mit »1984«. (Bekanntlich ging es Orwell damals auch nicht darum, in die Zukunft zu blicken, sondern seine Gegenwart zu zeigen.) Hvoreckys Blick auf ein geschwächtes Europa ist mitleidlos, und er zeigt, was geschehen kann, wenn Demokratien schwächeln. Ich empfehle ihn vor allem jenen Lesern, die einen Blick auf eine mögliche nahe Zukunft und eine politische Science Fiction schätzen. Der Roman ist als Hardcover-Band bei Tropen erschienen, einem Imprint des Klett-Cotta-Verlages. Das Buch umfasst 215 Seiten und kostet 18,00 Euro; man kann diese Ausgabe mithilfe der ISBN 978-3-608-50411-8 in jeder Buchhandlung bestellen. Es gibt auch eine E-Book-Version, die 13,99 Euro kostet. Beide Ausgaben des Romans kann man auch bei Versandhändlern erhalten, darunter dem PERRY RHODAN-OnlineShop. Klaus N. Frick
  3. Bestien im Sonnensystem

    Innerhalb der Science-Fiction-Serie PERRY RHODAN NEO begann kürzlich eine neue Handlungsstaffel: Am 11. Januar 2019 kam der erste Band in den Handel – verfasst von Oliver Plaschka. Mit dem Autor führte Klaus N. Frick ein Interview, die Fragen und Antworten erfolgten per Mail.   Klaus N. Frick: »Pilgerzug der Posbis« ist nicht dein erster Roman für PERRY RHODAN NEO – aber es ist das erste Mal, dass du den Auftaktband für eine Staffel geschrieben hast. War das schwieriger als bei den »einfachen« Romanen? Oliver Plaschka: Es war das erste Mal in den neuen Epochen von NEO, also den Bänden nach der Nummer 100. Technisch gesehen waren schon die Nummern 85 und 73 ein Staffelauftakt – aber 85 war vor allem ein »Weihnachts-Special« und 73 ein Doppelband mit Robert Corvus, der direkt an den Vorgänger anschloss. Damals waren die Staffelgrenzen noch deutlich fließender als heute. Aber um die Frage zu beantworten: Es war schon etwas wichtiger als sonst, einen möglichst spannenden Einstieg auch für potentielle Erstleser zu schreiben... also keine »langsame Aufblende«, wie ich es sonst gerne mache.   Klaus N. Frick: Ich weiß ja, dass es nicht einfach war, diesen Roman zu schreiben. Im Prinzip musstest du ein Panorama schildern, das ein Gesamtbild des Sonnensystems ergab. War das sehr schwierig für dich? Oliver Plaschka: Es gab viele Handlungsstränge und auch eine große Menge an Schauplätzen, darunter zahlreiche Monde, Kleinkörper und Zwergplaneten. Dazu stand einiges schon im Datenblatt, einiges habe ich noch selbst recherchiert und dabei auch eine Menge über unser Sonnensystem gelernt – zum Beispiel, dass der Saturnmond Mimas wie der Todesstern aus »Star Wars« aussieht... Außerdem stand im Exposé die Bitte, die Größe des Sonnensystems spüren zu lassen. Dafür habe ich mich eines kleinen Tricks bedient: Für kurze Zeit wird eine Transitionssperre im Sonnensystem verhängt. Das heißt, die Helden fliegen mit Unterlicht und brauchen immerhin mehrere Stunden oder sogar Tage, um in die entlegeneren Gebiete des Sonnensystems vorzustoßen. Wenn man überall sofort hinspringen kann, kommt einfach kein Gefühl für die Entfernungen auf.   Klaus N. Frick: Gibt es in diesem Roman der vielen Perspektiven eigentlich eine Figur, die dir ambesten gefallen hat? Und warum? Oliver Plaschka: Definitiv Rhodans Tochter Nathalie, auch wenn es nur ein einziges längeres Kapitel ist. Die Perspektive eines Kindes ist meines Erachtens interessanter als die Perspektive vieler Aliens, weil sie mich zwingt, wirklich, wirklich anders zu schreiben. Eigentlich riet mir das Exposé davon ab – genau aus dem Grund. Es  trotzdem zu versuchen, war der erste Impuls, den ich hatte. Ich hoffe, das Kapitel macht den Lesern genauso viel Spaß wie mir.   Klaus N. Frick: Du hast einige eigenständige Romane in verschiedenen Genres veröffentlicht. Ist es ein großer Unterschied, für eine Serie wie PERRY RHODAN NEO und nach festgelegtem Exposé zu schreiben? Oliver Plaschka: Das Schreiben für die Serie ist deutlich anders: Einerseits steht man als Autor unter viel größerem Zeitdruck, und die Erscheinungstermine sind unverrückbar. Andererseits arbeiten einem die Kollegen, konkret die Exposéautoren, ja auch genau deshalb zu. Die Zielsetzung ist für mich auch eine ganz andere. Im Team sehe ich mich als Session-Musiker: Ich habe meine Gitarre und probiere das zu spielen, was auf dem Blatt steht... mit einem gelegentlichen Schnörkel oder Solo hier und da. Bei meinen eigenen Büchern komme ich mir eher wie eine Art Mike Oldfield vor: Mit zwanzig Instrumenten ganz allein im Studio, und komponieren muss ich auch erst mal alles. Da vergehen von den ersten Ideen bis zum Erscheinen gerne mal zwei bis drei Jahre.   Klaus N. Frick: Eigentlich müsste Übersetzen fast wie eine Erholung für dich sein. Ist das nach wie vor deine hauptsächliche Arbeit? Oliver Plaschka: Tatsächlich empfinde ich Übersetzen als deutlich entspannter als Schreiben. Und ich würde gerne auch mehr übersetzen, bin aber irgendwie gerade durch zu viele andere Projekte aus dem Rhythmus geraten. Verschiedene Aufträge und Pläne zu jonglieren ist unheimlich schwierig. Und natürlich auch doof für die Verlage, wenn ich häufig wegen etwas anderem absagen muss. So nimmt man meistens, was man gerade kriegen kann – und was meine hauptsächliche Arbeit ist, verschiebt sich jedes Jahr ein bisschen. Aktuell ist es wieder mehr das Schreiben.     Klaus N. Frick: Kann man denn in absehbarer Zeit mal wieder mit einem neuen Roman von dir rechnen, der nicht im NEO-Universum spielt? Oliver Plaschka: Ich liege gerade in den letzten Zügen eines Romans, der – wenn alles nach Plan läuft – Ende nächsten Jahres bei Klett-Cotta erscheinen soll. Ich vermute, der Verlag will noch nicht, dass ich Details verrate, aber mein gepinnter Tweet auf Twitter zeigt, wie ich mir die Hauptfiguren vorstelle.   Klaus N. Frick: Vielen Dank für die Antworten! Oliver Plaschka: Danke ebenso und ich hoffe, der »Pilgerzug der Posbis« gefällt!
  4. Ein Sonder-Newsletter der FanZentrale ist erschienen

    Immer wieder berichten wir über den PRFZ-Newsletter. Das Informationsblatt der PERRY RHODAN-FanZentrale erscheint alle zwei Monate, die Mitglieder des Vereins erhalten es ebenso kostenlos wie die »SOL«. Zu Beginn des Jahres 2019 erschien eine Sonderausgabe des Newsletters, die wir besonders empfehlen. Sie kann auch von Lesern bezogen werden, die nicht Mitglied in der FanZentrale sind. Enthalten sind eine Übersicht zur demnächst erscheinenden »regulären« Ausgabe und ein schönes Interview mit dem PERRY RHODAN-Autor Uwe Anton zu aktuellen Romanen. Dazu kommen Informationen zur FanZentrale und zum anstehenden PERRY RHODAN-Tag in Osnabrück. Der kostenfreie Newsletter wird per Mail und in Form eines PDF verschickt. Informationen zum Bezug gibt's direkt über diese Adresse: newsletter@prfz.de. Man kann ihn auch direkt auf dieser Seite herunterladen: https://www.proc.org/prfz-newsletter-27-vorschau/
  5. Eine neue STELLARIS-Geschichte von Dieter Bohn

    Seit im Jahr 2007 die erste Kurzgeschichte der STELLARIS-Reihe erschienen ist, haben viele Autoren über das Raumschiff STELLARIS und seine Passagiere geschrieben. Bekanntlich erscheinen diese Geschichten im Rahmen der PERRY RHODAN-Serie, sie sind in sich abgeschlossen. Gesteuert wird die Reihe von Olaf Brill, der selbst mehrere Romane und Kurzgeschichten veröffentlicht hat. Zu den Autoren, die ebenfalls einige STELLARIS-Kurzgeschichten publizierten, zählt Dieter Bohn. Er ist Jahrgang 1963, hat Luft- und Raumfahrttechnik studiert, zeichnet gern und schreibt Science-Fiction-Texte mit originellen Figuren. Das zeigt er auch mit seinem nächsten Beitrag, der an Bord der STELLARIS spielt. Diesmal blickt er auf einen besonderen Passagier des Raumschiffes: auf einen Jungen, der in Begleitung seines Großvaters reist und über seltsame Fähigkeiten verfügt. Die Geschichte trägt den Titel »Das Buddelschiff« und erzählt von einem Thema, das in der PERRY RHODAN-Serie von Anfang an immer wieder vorkommt … »Das Buddelschiff« wird in PERRY RHODAN-Band 2998 veröffentlicht, die Illustration dazu steuerte Wittek bei. Der Roman selbst kommt am 1. Februar 2019 in den Handel.
Zum Seitenanfang