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  1. Ruben Wickenhäuser und sein erster NEO-Roman

    Nachdem Ruben Wickenhäuser schon zwei Kurzgeschichten im Rahmen der STELLARIS-Reihe veröffentlicht hatte, war es nur eine Frage der Zeit, bis er auch einen Roman innerhalb des PERRY RHODAN-Kosmos schreiben würde. Das ist mittlerweile geschehen: Während der Autor bereits an seinem zweiten Roman für PERRY RHODAN NEO arbeitet, kommt sein erster Band am 4. Mai 2018 in den Handel. Mit »Lockruf des Kreells«, der die Bandnummer 173 trägt, schreibt Wickenhäuser die gefahrvollen Abenteuer weiter, die Perry Rhodan und seine Gefährten in der sogenannten Eastside zu bestehen haben. Dort sind die Menschen auf die fremdartigen Blues getroffen und haben verschiedene »Gelege« kennengelernt. Der Roman bildet den dritten Teil der aktuellen Handlungsstaffel »Die Blues« und liefert weitere Hintergründe zu der Gefahr, die sowohl die Milchstraße als auch die Galaxis Andromeda bedroht. Das geheimnisvolle Kreell, das bei den Blues für verschiedene Zwecke eingesetzt wird, scheint aus einem anderen Universum zu stammen … »Lockruf des Kreells« wird in drei Versionen erscheinen – als gedrucktes Taschenbuch im Zeitschriftenhandel, als E-Book sowie als Hörbuch im Download bei Eins A Medien. Wer möchte, kann den Band als E-Book vorbestellen – unter anderem im PERRY RHODAN-OnlineShop.
  2. Die Wollmilchsau des Raumflugs

    Von Anfang an zielte das Konzept der LFT-BOX auf hohe Variabilität ab. Das äußerte sich zum Beispiel in Konstrukten wie PRAETORIA, der mobilen Werftplattform, die aus 116 LFT-BOXEN besteht, die sich in verschiedenen Konstellationen zusammenstellen lassen. Ein anderes Beispiel ist die als Großtransporter konzipierte Doppel-BOX, die eine Standard-BOX mit der sogenannten Leer-BOX kombiniert. Diese besteht aus verschiedenen Modulen von 500 bis 1500 Metern Kantenlänge, von denen acht als Unterlicht-Antriebsmodule ausgestattet in den Ecken sitzen, während die anderen weitgehend leer sind. Sie demonstriert zugleich die zweite Stoßrichtung: die Varianz der Modelle und die Variabilität der Ausstattung im Inneren. Bei der Standard-LFT-BOX wurde – wie in der Risszeichnung in PERRY RHODAN-Heft 2955 gezeigt – das klassische Decksstruktur-Konzept bereits aufgeweicht, um auch in gekoppeltem Zustand die Funktion als Trägerschiff weiter in allen Komponenten erfüllen zu können. Es gibt sie daher bestenfalls in Teilen der Kernzelle. Die Aggregate dagegen sind in der Diagonalen angeordnet, wo die verbindende Rahmenstruktur gleichzeitig zur Versteifung der Gesamtstruktur dient. Der restliche Innenraum dient primär als frei von den Seitenflächen her ein- und durchfliegbarer Hangar- und Werftbereich. Alle übrigen notwendigen Ausstattungsmodule werden jeweils so an der Trägerstruktur oder den Außenwänden verankert, wie es am günstigsten für ihren Zweck ist. Für einen überlichtfähigen Großtransporter, der zum Beispiel die oben erwähnten 500-Meter-Module transportieren können soll, muss allerdings auch dieses Konzept wieder verworfen werden, da ein von Verstrebungen gehaltener Zentralbereich den Innenraum bereits in ungewünschtem Maß fraktioniert. Trotzdem kann weitgehend auf die gleichen Module zurückgegriffen werden: Die Aggregatsröhren dienen in diesem Modell leicht modifiziert als Kantenverstärkungen. Der Meister der Modularität ist allerdings das Modell 4. Die komplett aus hochfunktionellen Modul-BOXEN mit 500 Metern Kantenlänge bestehende Außenwand dieses Modells erinnert im Kleinen an die umfassende Modularität PRAETORIAS, während die 2000-Meter-Kern-BOX eine verkleinerte Ausgabe der klassischen LFT-BOX ist. Mit dieser Variante der LFT-BOX hat sich Flottenzeichner Holger Logemann nach seinem Studium der Geschichte der klassischen LFT-BOX beschäftigt. Das Ergebnis seiner zeichnerischen Studien findet sich in PERRY RHODAN-Heft 2959. Der von Oliver Fröhlich verfasste Roman trägt den Titel »Der Flügelschlag des Schmetterlings« und ist ab dem 4. Mai 2018 im Handel erhältlich. Im Report des nachfolgenden PERRY RHODAN-Heftes 2960 wird zudem im zweiten Artikel der LFT-BOX-Reihe genauer auf die vielen Gesichter der LFT-BOX eingegangen.
  3. In Gedanken spazieren gehen– Teil eins

    Der Anlass für dieses Interview, das Michael Marcus Thurner per Mail führte, war ein Eintrag im Galaktischen Forum – dem Internet-Diskussionsforum der PERRY RHODAN-Serie –, in dem sich Dirk in Peters Namen meldete und sich für die vielen Stunden der Unterhaltung bedankte. Peter ist nach einem Schlaganfall vor sieben Jahren vom Hals abwärts gelähmt, auch sprechen kann er nicht mehr. Die Kommunikation mit seinen Betreuern erfolgt ausschließlich über Augenkontakt, über Blicke. Peter ist PERRY RHODAN-Fan. Er verfolgt die Serie über die Hörbücher, besonders den Silberbänden gilt sein Interesse. Dirk ist einer seiner Betreuer. Auch er ist seit mehreren Jahrzehnten PERRY RHODAN-Fan. Wegen seines Umfangs bringen wir das Interview in zwei Teilen – heute kommt der erste Teil, morgen folgt der zweite. Michael Marcus Thurner: Erst einmal danke, dass ihr euch beide für ein Interview zur Verfügung stellt. Euer Dankeschön im Forum, das spürt man, kam ja wirklich von Herzen. Gab es denn einen speziellen Grund dafür, dass ihr euch jetzt gemeldet habt, oder hat sich das spontan so ergeben? Antwort: Es gab keinen bestimmten Anlass dafür. Es war ein spontaner Einfall von mir (Dirk). Ich bin halt auch PERRY RHODAN-Fan und schon recht lange »passiv« im Forum unterwegs. Ich habe Peter dann gefragt und er hat sehr spontan »Ja« gesagt. Wir hatten das Gefühl, es könnte für die an der Serie Beteiligten schön sein, mal zu hören, was ihre Arbeit bewirken kann. Michael Marcus Thurner: Im Forumseintrag ist die Rede davon, dass du, Peter, jeden Tag zehn bis vierzehn Stunden lang die Hörbücher hörst. Sind es denn immer wieder die Silberbände, oder hörst du auch die Erstauflage? Antwort: Peter hört hauptsächlich die Silberbände. Seit Band 2900 bringe ich ihm aber auch die Erstauflage mit, wenn ich mir ein Heft als Hörbuch gekauft habe. Im Augenblick steht er da zirka bei Heft 2930. Auf neu erscheinende Silberbände freut er sich allerdings besonders. Michael Marcus Thurner: Welcher ist denn euer Lieblingszyklus, habt ihr einen Lieblingsautor? Wie lange lest ihr die Serie schon? Antwort: Peter hat keinen Lieblingsautor und auch keinen Lieblingszyklus. Er liest PERRY RHODAN seit den siebziger Jahren. Er war schon immer Science-Fiction-Fan und ist per Zufall am Kiosk auf die Serie aufmerksam geworden. Ich kenne PERRY RHODAN seit den frühen achtziger Jahren durch die Hörspielkassetten. Mein Lieblingszyklus ist, glaub ich, immer noch der MdI-Zyklus. Aber auch das Reich Tradom fand ich gut. Michael Marcus Thurner: Peter, du warst schon PERRY-Fan lange vor deinem Schlaganfall. Inwiefern hat sich denn das »Lesen« seit deinem Unfall verändert? Ist es intensiver geworden? Bei Menschen mit Sinneseinschränkungen, Blinden etwa, verstärken sich die anderen Wahrnehmungen wie Gehör und Geruch. Ist es bei dir ähnlich? Ist die Vorstellungskraft, ist das Reich der Fantasie deiner Meinung nach größer geworden? Hast du in diesem Bereich etwas gewonnen? Ich selbst hab sehr ausgeprägte innere Räume. Ich denke gerne: »Was wäre, wenn …« und kann stundenlang in einer neuen, selbst erfundenen Welt spazieren gehen. Spinnst du denn auch die PERRY RHODAN-Geschichten in Gedanken weiter? Schaffst du dir eigene Welten in deinem Kopf? Antwort: Die Frage war schwer für Peter. Er hat mehrfach angefangen zu weinen, wollte aber auf keinen Fall aufhören oder eine Pause machen. Peter hat nicht das Gefühl, dass sich durch den Schlaganfall etwas an seiner Wahrnehmung verändert hat. Er hat auch früher schon mit sehr viel Vorstellungskraft gelesen und sich seine eigenen Räume und Welten ersonnen. Genauso macht er das heute auch noch. Und ja, er spinnt ganz oft Geschichten in andere Richtungen weiter und erschafft sich so seine »Räume«. Wahrscheinlich ist es auch schwer, sowas selbst zu beurteilen. Menschen, die Peter von früher kennen, sagen zum Beispiel, dass Peter sehr viel geduldiger geworden ist seit dem Schlaganfall.  
  4. »Andromeda-Cyborg« ist erschienen

    Mit seinen Andromeda-Romanen hat es der Terranische Club Eden (TCE) verstanden, in den vergangenen Jahren die Zeit der »Meister der Insel« neu entstehen zu lassen. Die Fanromane spielen in der klassischen Zeit der PERRY RHODAN-Serie, sind sehr unterhaltsam und liefern interessante Ergänzungen zum »MdI«-Zyklus. Mit »Andromeda-Cyborg« liegt der sechste Teil der Saga vor. Der Fanroman ist als schöner Softcover-Band erschienen, umfasst 200 Seiten und kann zum Preis von 7,50 Euro direkt beim TCE bestellt werden. Dort gibt es auch weitere Informationen zum gesamten Projekt, das inkommerziell betrieben wird. Verfasst wurde der Roman von Michael Pfrommer und Kurt Kobler. Der Untertitel klingt nach der »guten alten Zeit« und verrät einigs über den Roman: »Die DINO III war ihr Schicksal – die GOOD HOPE ihre Chance«. Mehr zum Inhalt des Romans: »Viele Kommandounternehmen waren heroisch, doch nur wenige schrieben Geschichte, so wie die Besatzung des Flottentenders DINO III. Als die CREST III mit Perry Rhodan im Jahr 2404 n. Chr. in Andromeda von dem Zeittransmitter Vario in das Jahr 49.988 v. Chr. versetzt wurde, startete das Flottenkommando eine verwegene Rettungsmission. Mithilfe einer Finte schickte man auch die DINO III in die alt-lemurische Vergangenheit, um das Flaggschiff mit dringend benötigten Kalup-Konvertern auszustatten. Das Unternehmen war letztlich erfolgreich, doch die Besatzung des Tenders zahlte einen dramatischen Preis. Denn als die DINO III die alt-lemurische Vergangenheit erreichte, hatte sich die CREST mithilfe eines MdI-Zeittransmitters bereits in das Jahr 49.488 v. Chr. geflüchtet. Die Besatzung des Tenders war für immer in der alt-lemurischen Vergangenheit begraben. Die Männer der DINO III suchen verzweifelt nach einem Ausweg aus ihrem Zeitgefängnis. Die Crew ahnt allerdings nicht, dass sie längst ein Spielball kosmischer Geschichte ist. Denn nicht nur Rahol Fontan, der letzte überlebende MdI, interessiert sich für ihr Schiff, sondern auch die geheimnisvollen Herrscher der Haluter – die Erste Schwingungsmacht. Der auf dem Pyramidenplaneten von Holoin gestrandete Ron Fox und seine Begleiterin Syntha werden in den Strudel dieser Ereignisse hineingerissen. Sie sind ein bizarres Gespann. Synthas Persönlichkeit steckt in einem Duplo-Körper Mirona Thetins und der digitalisierte Verstand des Archäologen ist mit dem kleinen Roboter Log zu einem Cyborg verschmolzen. Auf ihrer Flucht vor Faktor XIV entschlüsseln sie ganz unverhofft den nächsten Schachzug Rahol Fontans. Er führt sie in die Endphase des Lemurisch-Halutischen Krieges, in das Jahr 49.985, direkt auf die DINO III. ›Andromeda-Cyborg‹ huldigt den stillen Helden des verschollenen Flottentenders. Der Roman erzählt von der Tragödie einer einsamen Besatzung und berichtet vom Start der Korvette GOOD HOPE. Es ist ein Drama, das Jahrzehntausende später zwei Galaxien retten sollte.«
  5. Olaf Brill schrieb "Rückkehr ins Chaos"

    Innerhalb kürzester Zeit hat sich Olaf Brill zu einem bewährten Mitarbeiter der PERRY RHODAN-Redaktion entwickelt. Er steuert als Redakteur die Reihe der STELLARIS-Kurzgeschichten, wo er intensiv mit den Autoren zusammenarbeitet und dafür sorgt, dass gelungene Geschichten veröffentlich werden. Bei der Miniserie PERRY RHODAN-Terminus konnte er bereits als Autor überzeugen, ebenso mit seinem ersten Roman für PERRY RHODAN-Olymp. In wenigen Tagen erscheint sein zweiter Beitrag für die aktuelle Miniserie. Sein Roman »Rückkehr ins Chaos« entstand nach einem Exposé von Susan Schwartz und bildet Band neun der zwölfbändigen Serie. Er kommt am 4. Mai 2018 in den Handel. In unterschiedlichen Szenen blickt der Autor auf die Entwicklung, die sich auf der Welt Olymp anbahnt. Revoltierende Bürger, ein Kaiser in Nöten, tefrodische Soldaten und ein mutiger Mausbiber – das sind die Bestandteile des unterhaltsamen Romans. »Rückkehr ins Chaos« erscheint als gedruckter Heftroman, den es im Zeitschriftenhandel gibt, sowie als E-Book und Hörbuch. Für Sammler und Liebhaber des klassischen Heftromans gibt es nach wie vor die sogenannte Olymp-Edition, eine Art Kurz-Abonnement. Damit kann man die zwölf Einzelromane nicht verpassen und bekommt die Hefte, die bereits erschienen sind, sofort nachgeliefert.  
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